Online Workshop der deutschsprachigen Lesben-/ Frauenarchive, -bibliotheken und -dokumentationsstellen vom 22. bis 23. Oktober 2020

i.d.a.-Tagung 2020 online: Teilnehmerinnen beim Workshop „Basics der Social- Media-Nutzung“; Foto: Rebecca Gefken; Lizenz: CC BY 4.0

Unsere jährliche i.d.a.-Fachtagung mussten wir in diesem Jahr sowohl im Mai als auch im Oktober pandemiebedingt absagen. Dank des Votums von über 50 Prozent der i.d.a.-Mitglieder wurde die Mitgliederversammlung für 2020 in schriftlicher Form abgehalten.


So konnten sich alle über die inhaltliche Arbeit 2019/2020 und den Finanzbericht des Vorstandes informieren und wie jedes Jahr die Selbstdarstellungen der einzelnen Einrichtungen lesen.

Die fachliche Weiterbildung in den Arbeitsgruppen organisierten wir über kürzlich stattgefundene Online-Workshops zu folgenden Themen:

1. Normdaten (Stefanie Pöschl, Marius Zierold)

Welche Rolle können Normdaten in Zukunft für die Einrichtungen und für den META-Katalog spielen? Warum brauchen wir Normdaten? Wie und wo werden diese in den Metadaten angereichert? Wie werden diese Daten zukünftig auf der Oberfläche von META und dem DDF ausgegeben?

2. META europäisch denken (Karin Aleksander, Sabine Balke E.)

Wir diskutierten, welche Möglichkeiten es durch die deutsche EU- Ratspräsidentschaft nach 2020/21 gibt, unsere i.d.a.-Einrichtungen in Österreich, Luxemburg, Italien und der Schweiz stärker bei der Digitalisierung von Beständen zu unterstützen und darüber hinaus auch weitere Einrichtungen in der Europäischen Union in META einzubeziehen.

3. Basics der Social- Media-Nutzung (Petra Stein, Rebecca Gefken)

Der Workshop beinhaltete, wie über verschiedene Kanäle unterschiedliche Zielgruppen optimal erreicht und Inhalte passgenau vermittelt werden können. Diskutiert wurde vor allem über verschiedene Methoden, Strategien und den Zeitaufwand.

Weitere Online-Workshops sind geplant.

Wir streben eine Präsenz-Mitgliederversammlung in der 2. Jahreshälfte 2021 an, bei der wir wieder live diskutieren und beraten können.

Verfasst von: Dr. phil. Karin Aleksander