Deutschland

Autonomes Frauenarchiv Wiesbaden

1988 gegründet, inzwischen Teil des Archivs Grünes Gedächtnis.


Avalon, Frauenarchiv & -bibliothek, Augsburg

1991 gegründet, 2011 geschlossen. Pressearchiv an das Bremer Frauenarchiv und Dokumentationszentrum belladonna übergeben.


FemArchiv Bonn (vormals Feministisches Archiv, Bonner feministisches Archiv und Bücherei)

2001 stillgelegt; Bestände zum Teil im Archiv der Sozialen Demokratie der Friedrich-Ebert-Stiftung, zum Teil im Frauenmuseum Bonn, zum Teil eingelagert.


Femininistische Archiv Freiburg

1987 gegründet, ca. 2008 aufgelöst, Bestände größtenteils im Archiv Soziale Bewegungen in Baden.


FIBIDOZ - Feministisches Informations-, -bildungs- und -dokumentationszentrum, Nürnberg

1985 gegründet, 2001 geschlossen, Teile des Bestandes liegen im Stadtarchiv Nürnberg.


Frauenarchiv "Natalie Barney e.V.", Osnabrück

1981 gegründet, beim ASTA der Universität ansässig gewesen, Verbleib unbekannt.


Frauenarchiv Vergißmeinnicht, Aachen

Gegründet: 1992, Schließungsjahr: unbekannt. Derzeit befindet sich die Sammlung im Lager der Stadt Aachen.


Frauenarchiv Aschaffenburg

Gegründet: 1986, das Jahr der Schließung ist nicht bekannt. Ein Teil des Archivs ist derzeit privat gelagert, der Verbleib der restlichen Sammlung ist unbekannt.


IFF - Interdisziplinäre Forschungsgruppe Frauenforschung. Dokumentation - Information - Archiv, Bielefeld

Gründung: 1980, aufgelöst: 2014.
Im Archiv des Interdisziplinären Zentrums für Frauen- und Geschlechterforschung (IFF) – bis 1992 Interdisziplinäre Forschungsgruppe Frauenforschung – an der Universität Bielefeld wurden seit Ende der 1970er Jahre Dokumente unterschiedlichster Art zu Themen im Umfeld der Frauen- und Geschlechterforschung gesammelt (u.a. graue Materialien, Abschlussarbeiten, Zeitungsausschnittsammlungen). Seit 2009 wurde die syste¬matische Sammlung aufgrund fehlender Publikumsnachfrage ausgesetzt. 2014 wurde der Bestand komplett durchgesehen und einer neuen Verwendung in auf Themen der Frauen- und Geschlechterforschung spezialisierten und öffentlich zugänglichen Archiven (u.a. in Zusammenarbeit mit dem FrauenMediaTurm (FMT), Köln und dem Archiv der Frauen- und Lesbenbewegung STICHWORT, Wien) sowie dem Schwerpunkt Frauen- und Geschlechterforschung der Universitätsbibliothek Bielefeld zugeführt.


Lesbenarchiv Lara, Bielefeld

Gegründet: 1988, aufgelöst: Ende 2012.
Bestände gingen an: ausZeiten, Bochum (Teilnachlaß Interna, Hochschulschriften, Zeitschriften und Lyrik) und an das Autonome FrauenLesbenTransgenderReferat der Universität Bielefeld (Bücher und Videos), die jedoch nur einen Teil behalten haben dürften.


push it – Multimedia Lesbenarchiv

Gegründet: 1989, aufgelöst: 1996.
Die Bestände gingen an belladonna, Bremen.


Frauengeschichtsladen Lippe e.V., Archiv für historische Frauenforschung, Detmold

Archiv gegründet 1987, 1991 als Depositum an das Landesarchiv NRW, Abt. OWL (damals Staatsarchiv Detmold) übergeben und seither laufend aktualisiert.


Frauenarchiv der Universität Dortmund

Gegründet: 1977, aufgelöst: 2004.
Buchbestände und Graue Literatur gingen in die Zentralbibliothek der Universitätsbibliothek der TU Dortmund ein (Ansprechpartnerin: Jutta Krüger).


Frauen-Internationalismus-Archiv, Dortmund

Gegründet: 1989. Die Bestände wurden in der Zwischenzeit zu einem großen Teil an ausZeiten, Bochum, abgegeben (Zeitungsausschnitt- und Graue-Literatur-Sammlung). Verbliebene Bestände (zu den Themen geflüchtete Frauen*/Migrantinnen und Frauen* in den drei Kontinenten) sind im verkleinerten Frauen-Internationalismus-Archiv weiterhin nutzbar.


FOPA-Archiv, Dortmund

Gegründet: 1990, aufgelöst: 2009.
Der Bestand ging 2009 an die Universitätsbibliothek Dortmund. Graue Literatur, Monografien und Plakate wurden in den dort befindlichen Bestand des Frauenarchivs Dortmund übernommen, während thematische Material-Sammlungen, AV-Medien und studentische Abschlussarbeiten nun Teil des "Universitäts-Archivs" sind. Seit 2012 sind beide Archive - Frauenarchiv und Universitäts-Archiv - Teil der Abt. "Archive und Sammlungen der Universitätsbibliothek Dortmund". (Bestandslisten zu FOPA liegen auch im feministischen Archiv ausZeiten, Bochum, auf.)


Europäisches Frauen-Musikarchiv, Düsseldorf

Gegründet 1988 durch Antje Olivier in Düsseldorf. Die Sammlung übersiedelte 1992 von Düsseldorf nach Unna, wo sie mit der Sammlung der Dirigentin Elke Mascha-Blankenburg unter dem neuen Namen Internationale Komponistinnenbibliothek, unter der Trägerschaft der Stadt Unna und der Musikhochschule Detmold, zusammengefaßt wurde.


Frauenarchiv an der Universität Essen

Das Gründungsjahr ist nicht bekannt. Das Frauenarchiv wurde vom Frauenreferat der Uni Essen übernommen und als Bibliothek im dortigen ‚Frauenraum’ weitergeführt; dieser wurde im Zeitraum von 2000 bis 2007 aufgelöst. Die Bestände sind derzeit im Frauenreferat zwischengelagert und werden in reduzierter Form zukünftig im Frauenreferat wieder zugänglich gemacht.


Feministisch-befreiungstheologisches Archiv, Kassel

Gegründet: ca. 1992, aufgelöst: ca. 1995.
Das Archiv ist aufgelöst worden; der Buchbestand ist weiterhin in der Universitätsbibliothek Kassel zugänglich
.


Bibliothek Frau und Arbeit im Frauennetzwerk (vormals Archiv/Bibliothek im Frauennetzwerk), Kiel

Das Gründungsjahr ist nicht bekannt. Die Bibliothek wurde 2010 großteils aufgelöst, eine kleine verbliebene Handbibliothek ist nach wie vor im Frauennetzwerk zur Arbeitssituation e.V. in Kiel nutzbar.


Künstlerinnenarchiv Nürnberg

Gegründet: 1985. 1994 wurde die gesamte Sammlung an Bildwechsel, den Dachverband für Frauen/Medien/Kultur in Hamburg übergeben.


Frauenarchiv in der Arbeitslosenwerkstatt, Oldenburg

Gegründet: 1994, aufgelöst: 2002.
Das Zeitungsausschnittarchiv wurde privat untergebracht, das Projekt ging im Erwerbslosenprojekt „Donna 45“ auf. Seit 2002 befindet sich das Archiv von Donna 45 im Zentrum für Frauengeschichte e.V. in Oldenburg
.


Frauenbibliothek Jine rabe e.V., Plauen

Gründungs- und Auflösungsdatum sind ebenso wie der Verbleib der Bestände unbekannt.


Bibliothek des Frauenzentrums Regensburg

Gegründet: 1994, aufgelöst: 2013.
Nach Schließung des Frauenzentrums 2003 ging die Bibliothek nach Donaustauf bei Regensburg, wo sie als privat geführte Leihbücherei („Bücherturm zu Donnastauf“) betrieben wurde. Die Zeitschriftensammlung ging 2008 an das FFBIZ, Berlin. 2013 wurde die Bibliothek aufgelöst, das Kernstück der Sammlung, die Lesbenromane und -sachbücher gingen an die Lesbenbibliothek des Augsburger Frauenzentrums, Bücher zum Themenkomplex Familie – Beruf – Kinder – Karriere – Gleichstellung an die Regensburger Hochschulbibliothek und der große Rest an den gemeinnützigen Regensburger Werkhof.


Österreich

DOKU Graz

Gegründet: 1989, aufgelöst: 2011.
Das Archiv inkl. Grauer Literatur ging an STICHWORT (Wien), der steiermarkspezifische Teil der Sammlungen kann seit 2014 als Dauerleihgabe im GrazMuseum benutzt werden. Der Buchbestand der Bibliothek ging an das Frauenservice Graz und kann seit 2014 dort genutzt werden.


ArchFem. Interdisziplinäres Archiv für feministische Dokumentation, Innsbruck

Gegründet: 1993, aufgelöst: 2011.
Das Archiv ging an STICHWORT (Wien).


Schweiz

Frauen/Lesben-Archiv Zürich

Gegründet: 1986, aufgelöst: 2005.
Die Bestände gingen an das Sozialarchiv Zürich.


Frauenbibliothek ZEFRA Luzern

Gegründet: 1990, geschlossen: ca. 2002.
Die Bibliothek war danach privat gelagert und wurde 2012 aufgelöst.