Veranstaltungsort

Friedensbildungswerk Köln

Obenmarspforten 7-11, 50667 Köln

Karte: Friedensbildungswerk Köln

Das Digitale Deutsche Frauenarchiv und das Frauenzentrum Ehrenfeld

17. November 2017
19:00 Uhr bis 21:00 Uhr
Veranstaltet von: Kölner Frauengeschichtsverein e.V.

Zeitzeuginnen berichten

Die Pionierinnen der Frauenbewegung wollten die Arbeiterinnen des Stadtteils Ehrenfeld politisch aufklären. Hierfür nahmen sie  u.a. monate- bis jahrelange Arbeit am Fließband bei 4711 in Kauf, um mit ihnen in Kontakt zu kommen. Erfüllten sich ihre Hoffnungen oder waren der Kampf gegen die Diskriminierung von Industriearbeiterinnen naiv? Welche Freiräume gab es damals, die heute undenkbar sind?  Der Wandel zum Zentrum der Abtreibungs-, Verhütungs- und Scheidungsberatung war weniger geplant als Ergebnis von Nachfragen. Mit ihren Abtreibungsfahrten bewegten sich die Feministinnen im Bereich der Illegalität. Welchen gesellschaftlichen Druck erfuhr das Projekt Mitte der 1970er Jahre? Wie verlief die theoretische Auseinandersetzung mit staatlicher und RAF-Gewalt? Und wie war das Verhältnis zur Frauenbefreiungsaktion/Frauenzentrum Eifelstrasse?

Ihre Mitwirkung auf dem Podium haben zugesagt:

  • aus der Gründungsgeneration Ina Hoerner
  • aus der mittleren Phase Eva Stegemann
  • aus der letzten Phase Sabine Tolkmitt

Irene Franken stellt  die Sammlung des Kölner Frauengeschichtsverein zur ‚Neuen‘ Frauenbewegung vor und die Beiträge des Vereins zum Digitalen Deutschen Frauenarchiv, das gerade mit Unterstützung des Bundesfamilienministeriums erstellt wird (http://www.ida-dachverband.de/ddf/).

Ort: Friedensbildungswerk, Obenmarspforten 7-11, 50667 Köln
Eintritt frei, Spenden willkommen

Die Veranstaltung und das Projekt werden vom Ministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.

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