Sammlung Frauennachlässe am Institut für Geschichte der Universität Wien

Ziel der 1989 gegründeten Sammlung Frauennachlässe ist es,
auto/biografische Dokumente von Frauen sowie ihren Familien, Freundinnen
und Freunden zu sammeln, systematisch zu archivieren und für die
wissenschaftliche Benutzung zugänglich zu machen.
Die aktuell (2013) mehr als 300 Nach- und Vorlässe sind teilweise sehr
umfangreich. Sie enthalten verschiedenste Schriftstücke aus dem 19. und
20. Jahrhundert wie etwa Tagebücher, kalendarische Notizen,
Haushaltsbücher, Korrespondenzen, Fotografien, amtliche Dokumente,
Schulhefte, literarische Manuskripte - bis hin zu kleinen
Erinnerungsgegenständen.
Der räumliche Schwerpunkt liegt auf dem Gebiet des heutigen Österreich,
ist aber nicht darauf beschränkt: Zahlreiche Nachlässe kommen etwa aus den
Kronländern der ehemaligen Donaumonarchie, mehrere aus Deutschland,
einzelne Bestände umspannen sogar mehrere Kontinente.
Neben den archivierten Selbstzeugnissen stellt die Sammlung
Frauennachlässe auch eine Zusammenstellung ausgewählter geschichts- und
kulturwissenschaftlicher Publikationen zur feministischen
Auto/Biographieforschung zur Verfügung.

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