MONAliesA Feministische Bibliothek

 

Bibliothek

UNZÄHLIGE FRAUENSEITEN – Die Feministische Bibliothek MONAliesA

Seit 1990 sammeln und archivieren wir Literatur und andere Medien mit thematischer Konzentration auf die Bereiche »Frauen«, »Mädchen«, »Gender« und »Feminismus«. Von wissenschaftlicher Literatur und Belletristik, von Zeitschriften und „grauer Literatur“, von Hörbüchern, Unterhaltungsspielen und Musik-CDs bis hin zu Spielfilmen ist alles dabei – unser Bestand ist mittlerweile auf mehr als 20.000 Medieneinheiten angewachsen und wächst beinahe täglich weiter!

Damit gehört MONAliesA  nicht nur zu den frauenpolitischen Pilotprojekten in den Neuen Bundesländern, sondern kann ohne Zögern auch als eine der bedeutendsten feministischen Fachbibliotheken in ganz Mitteldeutschland und darüber hinaus bezeichnet werden.

Mädchenbibliothek

Liebe, Beziehung, Sexualität, Freundinnen und Gefühle – verschiedene Themen, die Mädchen brennend interessieren. In der Mädchenbibliothek der MONAliesA finden Mädchen und junge Frauen aller Altersstufen Romane, Mädchengeschichten und Sachliteratur rund um diese und viele weitere Themen. Junge Leserinnen können hier Meggie aus “Tintenherz” oder Ada aus “Spieltrieb” kennenlernen. Diese Figuren verstecken sich zwischen den Buchdeckeln der Mädchenbibliothek und können erlesen und entdeckt werden. Diese Heldinnen haben ganz unterschiedliche Erlebnisse, stehen in vielfältigen Situationen, müssen sich durchs Leben kämpfen und schreiben dabei spannende Geschichten. So bieten sie Unterhaltung und Auseinandersetzung mit weiblicher Identität zugleich.

Themenauswahl:

  •     Freundinnen
  •     Beziehung, Liebe, Sexualität
  •     Gefühle
  •     Identität & Lebensgestaltung
  •     Gewalterfahrung
  •     Familie und Beruf

 

Queer-Feministisches Archiv

Queer-feministisches Archiv unter dem Dach der MONAliesA

Leipzig hat nicht nur eine frauenbewegte Vergangenheit, sondern auch eine frauenpolitisch sowie queer-feministisch lebendige Gegenwart. Neben den mittlerweile etablierten Frauenvereinen gibt es in dieser Stadt Gruppen und Zusammenschlüsse, die sich fernab des „bürgerlichen Mainstreams“ zumeist mittels popkultureller Ausdrucksformen (Festivals, Zeitschriften, Plakate, Radiosendungen etc.) kritisch mit den bestehenden Geschlechterrollen und -verhältnissen auseinandersetzen. Sie arbeiten in aller Regel nach dem D.I.Y.-Prinzip, was auch zur Folge hat, dass sie selten feste, über den konkreten Anlass hinausgehende Strukturen ausbilden und sich immer wieder neu (er)finden. Dieser Modus beschert der Subkultur einerseits eine gewisse Dynamik und Flexibilität. Er stellt auf der anderen Seite aber eine denkbar schlechte Voraussetzung für jegliche Formen von historischer Selbstvergewisserung, kritischer Rückschau oder Traditionsbildung dar. Die Geschichten und Erfahrungen dieser Bewegungen bleiben auf diese Weise stets an die individuellen Erinnerungen und Erzählungen der beteiligten AkteurInnen gekoppelt und drohen früher oder später zu verschwinden.

 

"Wann fand noch mal das erste Ladyfest in Leipzig statt und was für Workshops und Konzerte hat’s da so gegeben?"

 

MONAliesA sieht angesichts dieser Entwicklung die Notwendigkeit gekommen, die vielfältigen Strömungen gegenwärtiger frauen-/queerpolitischer Bewegungen (möglichst von Beginn) an so dicht und umfassend wie möglich zu dokumentieren und zu archivieren. Im Jahr 2012 wurde daher der „Grundstein“ für ein queer-feministisches Archiv unter dem Dach der Frauen- und Genderbibliothek MONAliesA gelegt. Den räumlichen Schwerpunkt der Sammlung sollte zunächst die Stadt Leipzig bilden; aufgrund der wachsenden Resonanz unter queerfeministischen Gruppen aus anderen Gegenden Deutschlands haben wir diese Beschränkung nun weitgehend aufgegeben.

Hauptanliegen des Archivs ist die systematische Dokumentation zeitgenössischer queer-feministischer Gruppierungen, die Archivierung ihrer Medien und sonstiger Hinterlassenschaften sowie die deren Bereitstellung für Interessierte.

Mit der Etablierung eines solchen queer-femistischen Archives betritt MONAliesA Neuland: Keine andere Frauenbibliothek und kein anderes Frauenarchiv im deutschsprachigen Raum hat bislang begonnen, die Erzeugnisse dieser „jüngsten Frauen(rechts)-geschichte“ zu dokumentieren.

 

Seien Sie dabei und unterstützen Sie uns!

Wir sammeln:

Plakate, Flyer, Fotos, Protokolle, Bilder, Fan-Zines, Aufnäher, studentische Arbeiten, Radiosendungen, Konzertmitschnitte etc. etc. etc. …

 

 

Keine Termine vorhanden