Genderbibliothek am Zentrum für transdisziplinäre Geschlechterstudien der Humboldt-Universität zu Berlin

Die Genderbibliothek oder Informations- und Dokumentationsstelle (IuD) des ZtG ist als One-Person Library (OPL) nach dem Profil einer wissenschaftlichen Spezialbibliothek organisiert und wird seit 1990 von Dr. Karin Aleksander aufgebaut und geleitet.

Die Einrichtung ist als Präsenzbibliothek angelegt, die eine Kurzausleihe der Medien anbietet. Ein Merkmal der Einrichtung ist, dass eine eindeutige Zuordnung als Bibliothek, als Archiv oder als Informations- und Dokumentationsstelle nicht möglich ist, vielmehr ist sie alles zugleich. Dieses Zugleich bricht einerseits die klassische Einordnung in einen Bibliotheksbereich und einen Informations- und Dokumentationsbereich auf und steht für eine Bibliothek “von Morgen” – eine Bibliothek, die sich nicht über die Aufbewahrung von Literatur im weitesten Sinne (Bücher, Zeitschriften, Online-Artikel, Filme, …) als Bücherhalle definiert, sondern als Anlaufpunkt bei Informationsbedarf. Andererseits bricht sie auch mit den klassischen Systematiken und versteht sich als transdisziplinäre Bibliothek, wo eine Suche mit Begriffen und Konzepten in verschiedenen Disziplinen möglich ist.

Bestand

In der Genderbibliothek steht ein Handapparat mit ca. 15.000 Büchern, Zeitschriften und Grauer Literatur zu 18 Themengruppen zum Lesen und zur (beschränkten) Ausleihe bereit.

Alle Titel sind im META-Katalog sowie im Online-Katalog der Genderbibliothek GReTA (neue Webseite: www.genderbibliothek.de) erfasst und im Internet recherchierbar (z.Zt. ca. 63.000 Datensätze). Als besonderer Service sind in GReTA auch Einzelartikel aus Sammelbänden und Zeitschriften enthalten.

Besondere Aufgaben und Sammelschwerpunkte der Bibliothek sind:

  • Versorgung des Studienganges Gender Studies an der Humboldt-Universität zu Berlin mit Literatur,
  • Literatur mit den Schwerpunkten Frauen-, Männer-, Geschlechterforschung, Feministische Studien, Queer Theory,
  • Sammlung der im Studiengang und Graduiertenkolleg verteidigten Abschlussarbeiten,,
  • Literatur zu Frauen und Geschlechterverhältnissen in der DDR und in den neuen Bundesländern,
  • Abgeschlossene Sammlung: a) Forschungsberichte und Publikationen des Förderprogramms Frauenforschung des Berliner Senats (1990-1998); b) Sammlung von Abschlussarbeiten in Gender Studies an der Technischen Universität Berlin (Findbuch 1975-2003).

Mit der Zentralen Universitätsbibliothek (Grimm-Zentrum) bauen wir seit 1997 einen Bestand Gender Studies auf. Deshalb ist der zentrale Katalog PRIMUS ein wichtiges Recherchemittel.

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