Gremien des DDF

Das Digitale Deutsche Frauenarchiv wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ), Projektträger ist der i.d.a.-Dachverband. Zusätzlich zur Kontrolle durch den i.d.a.-Vorstand begleiten drei Gremien beratend die Arbeit der Geschäftsstelle des DDF.

Im Wissenschaftlichen Beirat stehen Expertinnen aus der Wissenschaft von Frauengeschichtsforschung bis Digitalisierung dem Aufbau der DDF-Plattform beratend zur Seite. Vertreterinnen aus drei Ressorts – BMFSFJ, Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) sowie aus dem Haus der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) geben Hinweise zur nachhaltigen Entwicklung des DDF-Projektes. Der Wissenschaftliche Beirat trifft sich zwei Mal im Jahr.

Die Fachkommission ist das vereinsinterne Kontrollgremium, in das aus den Reihen der Mitgliederversammlung i.d.a.-Mitglieder gewählt werden. Die DDF-Geschäftsstelle informiert das Gremium in jedem Quartal mit einem Bericht und trifft sich zu regelmäßigen Beratungsgesprächen.

Die DDF-Geschäftsstelle entwickelt das DDF-Portal mit den Materialien aus den Einrichtungen, die im i.d.a.-Dachverband organisiert sind. Über einen Projektefonds werden einzelne Digitalisierungsprojekte von i.d.a.-Einrichtungen gefördert. Über die Anträge an den Projektfonds entscheidet eine Jury.

Ein Organigramm zeigt die Steuerung und die Gremien auf einen Blick.

 

Wissenschaftlicher Beirat des DDF

Der Wissenschaftliche Beirat des DDF am 16.11.2018 (v.l.n.r.): Prof. Dr. Heike Neuroth, Prof. Dr. Kristina Schulz, Prof. Dr. Petra Gehring, Elke Ferner, Prof. em. Dr. Sabine Hering, Prof. Dr. Heidi Schelhowe, Christina Hadulla-Kuhlmann, Maria Bering; nicht im Bild: Prof. em. Dr. Ute Gerhard, Caren Marks MdB. Fotografin: Tanja Schnitzler.


Maria Bering ist seit 1. Juni 2017 bei der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) die Leiterin der Gruppe „Geschichte, Erinnerung“ (Gruppe K4) und damit auch verantwortlich für den Fachbereich „Schriftliches Kulturgut; Archiv- und Bibliothekswesen“ (Referat K43).

Elke Ferner ist seit Juni 2018 im Vorstand des Deutschen Frauenrats, die größte Frauenlobby in Deutschland. Die Parlamentarische Staatssekretärin a.D. und langjährige Bundestagsabgeordnete war bis Juni 2018 Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF). 

Prof. Dr. Petra Gehring ist seit 2002 Professorin für Philosophie an der TU Darmstadt. Aktuelle Gremienfunktionen nimmt sie u.a. wahr in der Ständigen Kommission Zukunft der Digitalen Information in Lehre und Forschung der Hochschulrektorenkonferenz sowie im Rat für Informationsinfrastrukturen der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz des Bundes und der Länder.

Prof. Dr. Ute Gerhard i.R. ist Soziologin und war die erste Inhaberin eines Lehrstuhls für Frauen- und Geschlechterforschung an einer deutschen Universität. Außerdem war sie Direktorin des Cornelia Goethe Centrums für Frauenstudien und die Erforschung der Geschlechterverhältnisse an der Universität Frankfurt, das auf ihre Initiative 1997 gegründet wurde.

Christina Hadulla-Kuhlmann ist Ministerialrätin im Bundesministerium für Bildung und Forschung. Sie war nach anwaltlicher sowie Tätigkeit als Verbandsjuristin ab 1992 zunächst stellvertretende Leiterin des Justiziariats und nachfolgend stellvertretende Leiterin des Personalreferats des damaligen Bundesministeriums für Bildung und Wissenschaft. 2001 wurde ihr die Leitung des heutigen Referats Chancengerechtigkeit und Vielfalt in Wissenschaft und Forschung übertragen. In dieser Funktion ist sie u.a. von Seiten des Bundes Vorsitzende des Arbeitskreises Chancengerechtigkeit der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz des Bundes und der Länder (GWK), Mitglied der D-A-CH-Gruppe (Austausch zu Maßnahmen für Chancengleichheit in Hochschulen und Forschung im deutschsprachigen Bereich vertreten durch die Wissenschaftsministerien von Österreich, Schweiz und Deutschland) und Vertreterin des Bundes in der ERAC Standing Working Group on Gender in Research and Innovation (Helsinki Gruppe), die fachliche Stellungnahmen zur Weiterentwicklung der Gleichstellung von Frauen im Wissenschaftssystem erarbeitet.

Prof. Dr. Sabine Hering i.R. war 1983 Gründerin Archivs der deutschen Frauenbewegung in Kassel. Bis 2012 war sie an der Universität Siegen Professoren für Sozialpädagogik, Gender, Wohlfahrtsgeschichte. Sie war u. a. Direktorin des Kompetenzzentrums, Sprecherin des Zentrums für Gender Studies und Prorektoren für Studium und Lehre. An ihrem jetzigen Wohnort in Potsdam war sie federführend für den Aufbau des Frauenwahllokals 2018/2019 beteiligt.

Caren Marks MdB ist seit 2002 im Bundestag und seit 2013 Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Das BMFSFJ fördert den Aufbau des DDF von Mitte 2016 bis Ende 2019.

Prof. Dr. Heike Neuroth ist seit 2015 Professorin für Bibliothekswissenschaft am Fachbereich Informationswissenschaften der Fachhochschule Potsdam. Aktuell ist sie in den Gremien der Allianz Initiative der deutschen Wissenschaftsorganisationen sowie der GO FAIR Initiative aktiv. Daneben verantwortet sie mehrere Forschungsprojekte in den Bereichen Digital Humanities und Forschungsdaten(management).

Prof. Dr. Heidi Schelhowe ist Informatik-Professorin der Universität Bremen und arbeitet mit ihrer Arbeitsgruppe dimeb an der Schnittstelle zwischen Digitalen Medien und Pädagogik. Sie hat die Virtuelle Internationale Frauenuniversität (vifu) im Jahr 2000 aufgebaut und verschiedene Forschungs- und Entwicklungsprojekte im Bereich Gender und Informatik geleitet. Sie war Konrektorin der Universität Bremen und ist Mitglied im Fernsehrat des ZDF.

Prof. Dr. Kristina Schulz ist Professorin für Neuere und Neueste Geschichte an der Universität Neuchâtel/Schweiz. Von 2009 bis 2015 leitete sie das Forschungsprojekt „„Vernetzte Gegenwelten: Gruppen, Organisationen und Kulturen der Frauenbewegung in der Schweiz seit 1968“ und von 2015 bis 2018 das Erschließungs- und Vermittlungsprojekt „Frauenbewegung 2.0“.

 

Fachkommission

Dr. Karin Aleksander – Die promovierte Philosophin und wissenschaftliche Bibliothekarin leitet seit 1990 die Genderbibliothek des Zentrums für transdisziplinäre Geschlechterstudien an der Humboldt-Universität zu Berlin. Sie vertritt die HU im DFG-Forschungsprojekt GenderOpen – ein Repositorium der Geschlechterforschung, mit dem das DDF-Projekt ebenfalls kooperiert.

Maren Bock – Die Germanistin und Politologin ist Geschäftsführerin und Mitgründerin von belladonna – Kultur, Bildung und Wirtschaft für Frauen e.V. in Bremen. Sie ist dort verantwortlich für Öffentlichkeitsarbeit, Lobbying, Finanzen und Personal, außerdem zuständig für den Bereich Existenzgründung / -sicherung sowie Leitung des belladonna-Projekts für das Digitale Deutsche Frauenarchiv.

Margarethe Kees – Sie ist Historikerin und langjährige Mitarbeiterin der FrauenGenderBibliothek Saar (FGBS) in Saarbrücken und dort verantwortlich für die Konzeptionierung und Organisation des Bibliotheks-, Dokumentations- und Archivbereichs. Seit 2016 ist sie Vorstandsmitglied des i.d.a.-Dachverbandes.

Roman Klarfeld – Er ist Historiker und wissenschaftlicher Dokumentar. Seit 2012 arbeitet er als Projektleiter im FFBIZ – das feministische Archiv. Dort werden seit 1978 die Geschichte der sogenannten „Neuen Frauenbewegung“ und die Entwicklungen, die von ihr ausgingen sowie aktuelle feministische Aktionen, Diskussionen usw. dokumentiert.

Dr. Susanne Knoblich – Die promovierte Historikerin und Archivarin arbeitet im Landesarchiv Berlin und ist dort seit 2003 verantwortlich für das Helene-Lange-Archiv. Bis 2016 war sie Vorstandsmitglied von i.d.a., dem Dachverband von rund 40 deutschsprachigen Einrichtungen, ist Träger des Projektes Digitales Deutsches Frauenarchiv.

Silke Mehrwald – Sie gehört dem Leitungsteam des Archivs der deutschen Frauenbewegung (AddF) in Kassel an, das als Forschungsinstitut und Dokumentationszentrum zu den wichtigen Anlaufstellen zur Geschichte von Frauen und Frauenbewegungen des 19. und 20.Jahrhunderts gehört. Sie ist im Schwerpunkt verantwortlich für den Bereich Archiv/Bibliothek/Dokumentation.

Jasmin Schenk – Sie studierte Kunstgeschichte und Anglistik an der Universität Trier sowie Bibliotheks- und Informationswissenschaften an der Technischen Hochschule Köln. Als wissenschaftliche Leiterin des FrauenMediaTurm (FMT) koordiniert sie dessen Erschließungs- und Digitalisierungsprojekte für das DDF und war u.a. für den Aufbau des digitalen Bildarchivs FMTvisuell verantwortlich. Seit 2006 vertritt sie den FMT im i.d.a.-Dachverband.

 

Jury

Dr. Martina von Bassewitz – Die Juristin arbeitet seit 1999 in unterschiedlichen Funktionen im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Seit 2010 leitet sie das Referat „Teilhabe und Medien“, das unter anderem für die Frauenarchive und das Digitale Deutsche Frauenarchiv zuständig ist.

Prof. Dr. Petra Gehring – Wissenschaftlicher Beirat (s.o.)

Prof. em. Dr. Ute Gerhard – Wissenschaftlicher Beirat (s.o.)

Dr. Birgit Kiupel – Wissenschaftliche Mitarbeiterin im DDF (siehe Geschäftsstelle)

Silke Mehrwald – Fachkommission (s.o.)

Jasmin Schenk – Fachkommission (s.o.)

Margarethe Kees – i.d.a.-Vorstand / Fachkommission (s.o.)

 

Organigramm

Hier können Sie das Organigramm als PDF-Datei herunterladen.

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